Montag, 21. November 2011

Buch der Woche: Literaturklassiker Kleist

Heute jährt sich der Todestag des deutschen Dichters Heinrich von Kleist zum zweihundertsten Mal. Kleist war vor allem für seine Dramen und Novellen berühmt und nahm sich am 21. November 1811 tragischerweise das Leben. In stillem Gedenken an den großen Literaten empfehlen wir unsere Bücher der Woche „Michael Kohlhaas“ und „Die Marquise von O.“

Zum Inhalt:


Die verwitwete Marquise von O... gerät während der Erstürmung einer Zitadelle in die Fänge von russischen Soldaten. Bevor diese sie missbrauchen können, wird die Marquise jedoch von einem russischen Offizier, dem Grafen F..., gerettet - und fällt in Ohnmacht.
Ihre Familie möchte dem Grafen ihre Dankbarkeit erweisen, muss aber vernehmen, dass dieser in einem späteren Kampf gefallen ist. Die Marquise erholt sich zwar mit der Zeit von dem Schrecken, leidet jedoch an einem unerklärlichen Unwohlsein und mu
ss erkennen, dass dieses auf eine Schwangerschaft zurückzuführen ist, die sie sich jedoch nicht erklären kann. Als sie von ihrer Familie des Hauses verwiesen wird, gibt sie verzweifelt eine Annonce auf, in der sie bekannt gibt, dass sie unwissentlich schwanger sei und sich der Vater des Kindes melden möge. Sie wäre aus "Familienrücksichten" bereit, diesen zu heiraten. Und tatsächlich erhält sie eine Antwort auf die Anzeige...

Hier geht’s zu unserem Literaturklassiker „Die Marquise von O…“


Dem stets
gesetzestreuen Rosshändler Michael Kohlhaas, der an "den Ufern der Havel" lebt, wird durch willkürliches Handeln des Junkers Wenzel von Tronka großes Unrecht zugefügt. Kohlhaas wendet sich an den Kurfürsten von Sachsen, fest daran glaubend, dass ihm Wiedergutmachung geleistet wird. Doch seine Klage wird abgelehnt, da der Junker Verwandte an den entsprechenden Stellen hat. Als Kohlhaas - weiterhin auf gesetzlichem Wege und diesmal bei höherer Instanz - erneut Einspruch einlegt, aber wiederum scheitert, und auch noch seine Frau Lisbeth zu Tode kommt, verkauft er Hab und Gut und beschließt, sich auf eigene Faust Recht zu verschaffen. Er sammelt unzufriedene Gefolgsmänner um sich, mit denen er Brände legend, mordend und plündernd durch das Land zieht, auf der Jagd nach dem flüchtigen Junker, um an diesem Selbstjustiz zu üben.
Basierend auf einem historischen Hintergrund, geht Kohlhaas als "einer der rechtschaffensten und zugleich entsetzlichsten Menschen seiner Zeit" in die Geschichte ein.

Hier geht’s zu unserem Literaturklassiker „Michael Kohlhaas“

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen